Der Fall, an dem Baukästen scheitern
Eine Pizza Margherita in drei Größen, wahlweise mit Dinkelteig gegen Aufpreis, dazu Schinken für zwei Euro und Oliven für einen, ohne Basilikum, aber mit extra Käse: Das sind fünf verschiedene Arten von Auswahl, und die meisten Shop-Systeme kennen nur eine davon.
Im Menü-Builder legen Sie für jede Gruppe fest, wie sie sich verhält — genau eines wählen, mehreres dazunehmen, etwas weglassen, mit oder ohne Aufpreis, ein- oder mehrfach. Für die typischen Fälle gibt es fertige Vorlagen: Teig, Größe, Beläge, Ohne-Zutaten. Sie passen die Vorlage an, statt bei null anzufangen.
Was auf dem Bon steht
Der Bon aus dem Thermodrucker ist das Dokument, nach dem gearbeitet wird. Deshalb steht die Abweichung darauf und nicht nur der Artikelname: „Pizza Margherita, groß, Dinkel, + Schinken, ohne Basilikum“ — und zwar so gesetzt, dass es am Ofen auch bei schlechtem Licht lesbar ist.
Format 58 mm oder 80 mm, Kopfzeile und Fußzeile mit Ihren Betriebsdaten, wahlweise mit oder ohne Preise, ein bis drei Ausdrucke je Bestellung. Gedruckt wird direkt aus dem Browser des Terminals.
Der Abend, an dem es läuft
Freitag um halb acht kommen Bestellungen im Minutentakt. Am Live-Terminal fällt jede neue Bestellung optisch auf und meldet sich mit Ton. Eine Uhr an jeder Karte zeigt, wie lange sie schon liegt — nicht als Zahl irgendwo, sondern als das Auffälligste an der Karte, wenn sie zu lange dauert.
Bestellungen verschieben Sie per Maus oder Finger zwischen den Spalten: angenommen, in Arbeit, fertig, unterwegs. Wer viele Bestellungen gleichzeitig hat, sortiert und sucht in der Listenansicht nach Nummer, Name oder Zeit.
Abholung, Lieferung und der Tisch im Gastgarten
Eine Pizzeria bedient meist drei Wege gleichzeitig, und alle drei landen in derselben Küche. Abholung mit eigenen Zeiten, Lieferung mit Zonen und Mindestbestellwert, und der Gast im Lokal, der per QR-Code am Tisch bestellt. Am Terminal ist jede Bestellung durch die Art gekennzeichnet, damit die Reihenfolge stimmt.
Für die Karte macht das keinen Unterschied: Sie pflegen sie einmal. Preise können Sie je Weg abweichen lassen, wenn Sie etwa für die Lieferung anders kalkulieren — das ist eine Einstellung und keine zweite Speisekarte, die Sie doppelt pflegen müssten.
Häufige Fragen
- Kann ich eine Pizza halb-halb anbieten?
- Ja, über eine Auswahlgruppe mit den beiden Hälften und einem Aufpreis, den Sie selbst festlegen. Der Bon zeigt beide Hälften getrennt an.
- Können Zutaten je nach Größe unterschiedlich kosten?
- Ja. Aufpreise hinterlegen Sie je Variante, ein Belag auf der Familienpizza kann also mehr kosten als auf der kleinen.
- Wie viele Gerichte kann ich anlegen?
- Es gibt keine Obergrenze. Der Monatspreis hängt nicht von der Größe Ihrer Karte ab.
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