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Luftlinie täuscht: Liefergebiete am Hang
Auf der Karte liegt die Hungerburg nur ein Stück nördlich der Innenstadt. Mit dem Auto führt der Weg aber in Serpentinen die Nordkette hinauf, und eine Zustellung dorthin dauert deutlich länger als eine in den Talboden nach Pradl oder Wilten. Ähnlich ist es in Mühlau, am oberen Hötting oder im Süden hinauf nach Igls.
Ein Lieferradius würde diese Adressen genauso behandeln wie die Nachbarstraße. Im Bestellsystem zeichnen Sie stattdessen Zonen auf der Karte, die Ihrer tatsächlichen Fahrzeit entsprechen: das Tal entlang des Inn als Kernzone, die Hanglagen als eigene Zonen mit höherer Liefergebühr und höherem Mindestbestellwert. Was sich gar nicht rechnet, legen Sie als Ausschlusszone fest.
Mit „Adresse testen“ prüfen Sie im Backoffice, in welche Zone eine konkrete Adresse fällt. Der Gast sieht vor dem Bezahlen, ob geliefert wird und was es kostet.
02
Online-Bestellsystem in Innsbruck für Winterabende
Im Winter kommen zu den Einheimischen die Wintersportgäste, und an Schneetagen werden die Straßen den Hang hinauf langsam. Genau an solchen Abenden steigen die Bestellungen, weil niemand mehr hinaus möchte.
Der Busy-Modus ist dafür gedacht: Sie verlängern die angezeigte Lieferzeit, damit der Gast weiß, woran er ist, oder pausieren die Annahme ganz, bis die Küche wieder nachkommt. Im Live-Order-Terminal zeigt eine mitlaufende Uhr je Bestellung, was schon zu lange liegt, und jede Statusänderung sieht der Gast über seinen persönlichen Link zur Bestellverfolgung.
Wer in der Nebensaison ruhiger fährt oder selbst zusperrt, trägt Urlaub und Schließzeiten im Voraus ein. Der Shop nimmt dann keine Bestellungen an, und der Gast sieht das, bevor er es versucht. Wer nur die Lieferung pausieren möchte, schaltet sie einzeln ab und lässt die Abholung weiterlaufen.
03
Studierende und Semesterrhythmus
Die Universität Innsbruck bringt viele Studierende in die Stadt, und die bestellen anders als Familien: später am Abend, oft zu mehreren, mit kleinerem Budget. Ein Gutscheincode mit Fixbetrag oder eine Stempelkarte mit Mindestbestellwert macht die Bestellung größer, ohne dass Sie die Preise auf der Karte senken müssen.
In der Auswertung sehen Sie, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten bestellt wird und wie sich die Zahlen im Vergleich zur Vorperiode verändern. So erkennen Sie, wie stark die Semesterferien auf Ihr Liefergeschäft durchschlagen.
04
Kosten und Support
GastroDirect kostet 99 € im Monat zzgl. USt., monatlich kündbar, ohne Provision. Online-Zahlungen laufen über Stripe direkt auf das Konto Ihres Betriebs; Barzahlung und Kartenzahlung vor Ort kosten nichts extra.
Support gibt es auf Deutsch aus Österreich, per Ticket und Telefon. Wer Karte und Liefergebiete nicht selbst einrichten möchte, kann das mit einem Einrichtungspaket erledigen lassen.
Liefergebiet in Innsbruck anlegen
- Talboden entlang des Inn als Kernzone zeichnen
- Hanglagen wie Hungerburg oder Igls als eigene Zonen anlegen
- Höheren Mindestbestellwert für die Hanglagen festlegen
- Nicht rentable Adressen als Ausschlusszone markieren
- Längere Lieferzeit für Schneetage im Busy-Modus bereithalten
- Einige Adressen mit „Adresse testen“ prüfen