01
Die Mittagsspitze entzerren
Ein Imbiss verdient sein Geld in zwei Stunden: zu Mittag und am frühen Abend. Genau dann fehlt die Zeit, am Tresen Bestellungen aufzunehmen, Sonderwünsche nachzufragen und Wechselgeld zu zählen. Jede Bestellung, die schon vorher online eingeht, ist eine weniger, die in dieser Zeit am Tresen hängt.
Der Gast aus dem Büro gegenüber bestellt um 11:50 am Handy, im Browser, ohne App und ohne Konto. Um 12:05 liegt sein Dürüm verpackt bereit, er zahlt bar oder hat schon online bezahlt und ist nach einer Minute wieder draußen. Am persönlichen Link sieht er, ob seine Bestellung angenommen und in Zubereitung ist — und ruft deshalb nicht an, um nachzufragen.
02
Soßen, Schärfe und Sonderwünsche im Kebab-Bestellsystem
Eine Kebab-Bestellung ist kurz, aber sie hat ihre Tücken: Brot oder Teller, Kalb oder Hendl, Knoblauch- oder Cocktailsoße, scharf oder nicht, ohne Zwiebel, extra Schafkäse. Im Menü-Builder bilden Sie das als Auswahlgruppen ab — genau eines wählen, mehreres dazunehmen, Zutaten weglassen, mit Aufpreis in Euro, wo einer anfällt.
Auf dem Bon steht dann nicht nur „Kebab“, sondern die ganze Zeile, nach der am Spieß gearbeitet wird. Das spart die Rückfrage über die Schulter und die Reklamation, weil doch Zwiebel drin war. Menüs mit Getränk und Pommes legen Sie als eigenes Gericht mit einer Auswahlgruppe fürs Getränk an.
03
Wenn der Spieß nicht nachkommt
Es gibt Tage, an denen um zwölf eine Baustellenpartie mit zwanzig Mann vor der Tür steht. Dann hilft kein System der Welt, schneller zu schneiden — aber es kann verhindern, dass zusätzlich zehn Online-Bestellungen mit dem Versprechen „in 15 Minuten fertig“ hereinkommen.
Mit dem Busy-Modus verlängern Sie die angezeigte Zeit oder pausieren die Online-Annahme, bis die Lage wieder unter Kontrolle ist. Am Terminal zeigt eine mitlaufende Uhr je Bestellung, was schon zu lange wartet. Das Terminal läuft im Browser auf einem Tablet oder Laptop, das Sie vermutlich schon haben.
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Warum ein eigener Shop für den Imbiss rechnet
Bei kleinen Bestellwerten fällt jeder Prozentsatz stärker ins Gewicht. Wer für einen Kebab um acht Euro einen Anteil an eine Vermittlungsplattform abgibt, merkt das am Monatsende. Ihr eigener Shop kostet 99 € im Monat zuzüglich USt., ohne Provision — egal ob Sie hundert oder tausend Bestellungen annehmen.
Die Gäste, die ohnehin jeden Tag kommen, schicken Sie mit einem QR-Code auf dem Tresen und einem Aufkleber auf der Verpackung direkt auf Ihre Seite. Mit der Stempelkarte bekommt der zehnte Dürüm einen Anreiz, und Sie sehen, wer Ihre Stammgäste sind.