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Wo die Provision sich versteckt
Eine Provision ist ein Anteil am Umsatz, den der Anbieter von jeder Bestellung einbehält. Bei Vermittlungsplattformen sind marktüblich zweistellige Prozentsätze — 10 bis 15 % sind ein üblicher Rahmen. Wer ein Bestellsystem ohne Provision sucht, will genau das vermeiden. Nur: Nicht jedes Angebot, das „0 % Provision“ verspricht, verzichtet auch auf einen Anteil.
Die häufigste Form ist der Transaktionsaufschlag. Die Online-Zahlung kostet dann nicht die Gebühr des Zahlungsdienstleisters, sondern eine „Servicegebühr“ darüber — ein halber oder ganzer Prozentpunkt mehr, auf jede Bestellung. Auf der Abrechnung steht es als Zahlungsgebühr, wirtschaftlich ist es eine Provision. Fragen Sie deshalb immer: Was kostet eine Kartenzahlung beim Zahlungsdienstleister selbst, und was berechnen Sie mir?
Eine zweite Form ist die Gebühr pro Bestellung: ein fixer Betrag, etwa einige Cent je Auftrag, unabhängig vom Wert. Bei vielen kleinen Bestellungen, wie im Imbiss oder in der Bäckerei, summiert sich das schneller, als man denkt.
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Provisionsfrei — aber nur bis zu einer Grenze
Manche Angebote sind provisionsfrei „bis 200 Bestellungen im Monat“ oder „im ersten Jahr“. Das klingt großzügig und ist für den Start oft auch in Ordnung. Nur kippt die Rechnung genau dann, wenn Ihr Online-Geschäft funktioniert: Ab der Grenze kostet jede Bestellung wieder einen Anteil, oder Sie müssen in einen teureren Tarif wechseln.
Ähnlich wirken Tarifstufen, bei denen Funktionen wie Lieferzonen, eigene Domain oder Reservierung nur im größeren Paket stecken. Der Grundpreis ist dann niedrig, der Preis für das, was Sie tatsächlich brauchen, nicht. Prüfen Sie beim Vergleich den Tarif, der Ihre Anforderungen wirklich abdeckt.
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Laufzeit, Einrichtung und Kündigung
Eine Mindestlaufzeit von zwölf oder vierundzwanzig Monaten ist kein Betrug, aber sie verändert, was Sie kaufen. Aus „ausprobieren“ wird „festlegen“. Wenn die Gäste den Shop nicht annehmen, zahlen Sie trotzdem weiter. Achten Sie auch auf die Kündigungsfrist und darauf, ob sich der Vertrag automatisch verlängert.
Klären Sie außerdem, was bei einer Kündigung mit Ihren Daten passiert. Können Sie Gäste, Bestellungen und Speisekarte exportieren? Ein System, das Sie nicht mehr verlassen können, ohne Ihre Stammgästeliste zu verlieren, ist auf Dauer teurer als jede Provision.
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Wie wir es bei GastroDirect halten
Damit Sie diese Checkliste auch an uns anlegen können: GastroDirect kostet einen Plan, 99 € im Monat zuzüglich USt., mit vollem Funktionsumfang. Keine Provision, keine Staffel, keine Mindestlaufzeit, monatlich kündbar. Die Einrichtung im Self-Service ist kostenlos.
Online-Zahlungen laufen über Stripe direkt auf Ihr Konto. Die Gebühr des Zahlungsdienstleisters geben wir zum Selbstkostenpreis ohne Aufschlag weiter und weisen sie in einer monatlichen Abrechnung je Bestellung aus — als Beleg für Ihren Steuerberater. Barzahlung und Kartenzahlung vor Ort kosten nichts extra. Ihre Daten exportieren Sie, wann Sie wollen.
Checkliste: Ist das Bestellsystem wirklich ohne Provision?
- Wird ein Anteil am Umsatz einbehalten — egal unter welchem Namen?
- Ist die Zahlungsgebühr die des Zahlungsdienstleisters oder mit Aufschlag?
- Gibt es eine fixe Gebühr pro Bestellung?
- Gilt „provisionsfrei“ unbegrenzt oder nur bis X Bestellungen?
- Sind alle Funktionen, die Sie brauchen, im genannten Preis enthalten?
- Wie lang ist die Mindestlaufzeit, wie lang die Kündigungsfrist?
- Können Sie Gäste- und Bestelldaten jederzeit exportieren?
- Geht das Geld direkt auf Ihr Konto oder erst über den Anbieter?