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Warum Kundenbindung in der Gastronomie beim eigenen Shop beginnt
Den meisten Umsatz machen Sie nicht mit Gästen, die einmal kommen, sondern mit denen, die jeden Freitag bestellen. Nur wissen Sie oft nicht, wer das ist. Auf einem Marktplatz liegen Name und Bestellhistorie bei der Plattform; am Telefon notiert sie niemand.
Mit dem eigenen Bestellshop entsteht zu jedem Gast ein Profil, in dem Bestellungen und Reservierungen zusammenlaufen. Darauf baut das Stammgast-Programm auf: Sie belohnen genau die Menschen, die wiederkommen, und zwar dort, wo sie ohnehin bestellen.
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Digitale Stempelkarte oder Treuepunkte im Restaurant?
Die digitale Stempelkarte ist das Prinzip, das jeder kennt: Pro Bestellung ab einem Mindestbestellwert gibt es einen Stempel, nach einer festgelegten Zahl ist die Karte voll und wird eingelöst. Das passt gut zu Betrieben mit ähnlichen Bestellbeträgen — dem Kebab zu Mittag, dem Kaffee und der Semmel am Morgen.
Treuepunkte im Restaurant funktionieren über den Umsatz: Für jeden Euro gibt es Punkte, ab einer Schwelle werden sie gegen einen Eurowert eingelöst. Das ist fairer, wenn die Beträge stark schwanken, etwa zwischen einer einzelnen Pizza und der Familienbestellung am Sonntag. Sie entscheiden, was zu Ihrem Lokal passt, und können die Regeln später anpassen, wenn Sie sehen, wie Ihre Gäste sie annehmen.
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Gutscheine, Geburtstag und Gäste, die länger weg waren
Gutscheincodes legen Sie selbst an, mit Prozent- oder Fixbetrag, und bestimmen je Gutschein, ob er sich mit anderen kombinieren lässt. So läuft der Code für die Eröffnung des Gastgartens im Mai, ohne dass jemand drei Rabatte übereinanderstapelt.
Zwei Mechaniken arbeiten im Hintergrund: der Geburtstagsgutschein für Gäste, die ihren Geburtstag angegeben haben, und der Anreiz für Gäste, die länger nicht bestellt haben. Sie legen einmal fest, was es gibt, und müssen nicht selbst im Kalender nachsehen, wer im Jänner Geburtstag hat.
Wichtig ist, die Belohnung so zu wählen, dass sie Ihnen nicht wehtut. Eine Melange zum Geburtstag oder zwei Euro Rabatt nach längerer Pause sind für die meisten Betriebe gut tragbar und trotzdem ein Grund, wieder bei Ihnen zu bestellen statt beim Nächstbesten.
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Daten, die Ihnen gehören
Ein Stammgast-Programm ist nur so viel wert wie das Vertrauen der Gäste. Deshalb gibt es für jeden Gast einen Abmeldeweg, und die Daten liegen auf Servern in der EU. Die Gästedaten können Sie jederzeit exportieren — auch wenn Sie eines Tages den Anbieter wechseln.
Einen Umsatzzuwachs versprechen wir nicht; das hängt an Ihrer Küche und Ihren Gästen. Ob das Programm etwas bringt, sehen Sie in der Auswertung und in den Gästeprofilen: wer wiederkommt, wie oft und mit welchen Gerichten.