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Schritt 1 und 2: Karte und Bestellwege
Beginnen Sie mit der Karte, aber nicht mit der ganzen. Nicht jedes Gericht übersteht zwanzig Minuten in der Verpackung — das Schnitzel mit Erdäpfelsalat schon, das Soufflé nicht. Legen Sie Kategorien an, dann die Gerichte mit Varianten wie Größen und Auswahlgruppen für Beilagen und Extras. Tragen Sie die Allergene nach LMIV gleich mit ein, dann müssen Sie nicht zweimal durch.
Dann entscheiden Sie, welche Wege Sie anbieten: Abholung, Lieferung oder beides, später vielleicht die QR-Bestellung am Tisch. Für den Start ist Abholung der einfachste Weg, weil Sie keine Fahrer und keine Liefergebiete brauchen. Wer liefert, zeichnet seine Zonen auf der Karte und legt Liefergebühr und Mindestbestellwert je Zone fest.
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Schritt 3 und 4: Zeiten und Zahlungen einstellen
Online-Bestellzeiten sind nicht dasselbe wie Öffnungszeiten. Vielleicht nehmen Sie online nur zu Mittag und ab 17 Uhr an, weil dazwischen die Küche aufräumt. Abholung und Lieferung bekommen eigene Zeiten, Urlaub und Feiertage tragen Sie einmal ein, dann ist der Shop in dieser Zeit automatisch geschlossen.
Bei den Zahlungen entscheiden Sie zwischen bar, Karte vor Ort und online. Barzahlung und Karte vor Ort kosten nichts extra. Für Online-Zahlungen verbinden Sie Ihr Stripe-Konto, das Geld geht direkt an Sie, und den Auszahlungsrhythmus wählen Sie selbst — täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen oder monatlich.
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Schritt 5 und 6: Testen und bekannt machen
Bevor der erste Gast bestellt, bestellen Sie selbst. Am Handy, wie ein Gast, einmal mit Abholung und einmal mit Lieferung an eine Adresse am Rand Ihres Gebiets. Kommt die Bestellung mit Signalton am Terminal an? Steht auf dem Bon, was drauf stehen soll? Kommt die Bestätigungsmail? Mit „Adresse testen“ im Backoffice prüfen Sie zusätzlich, ob Ihre Zonen stimmen. Eine Testbestellung lässt sich aus dem Bestelldetail wieder erstatten.
Dann erzählen Sie es Ihren Gästen. Ein QR-Code auf dem Tisch und am Tresen, ein Aufkleber auf dem Pizzakarton oder dem Sackerl, der Link auf Ihrer Website und im Google-Unternehmensprofil. Die meisten ersten Online-Bestellungen kommen von Gästen, die Sie schon kennen — also sagen Sie es ihnen dort, wo sie Ihnen ohnehin begegnen.
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Schritt 7: Die ersten Wochen auswerten
Nach drei oder vier Wochen sehen Sie in der Auswertung, was passiert ist: Umsatz im Zeitverlauf und im Vergleich zur Vorperiode, zu welchen Uhrzeiten und an welchen Tagen bestellt wird, wie sich Abholung und Lieferung verteilen, welche Zahlart die Gäste wählen und welche Gerichte am besten laufen.
Daraus folgen konkrete Entscheidungen. Kommen am Dienstag kaum Bestellungen, lohnt vielleicht ein Gutscheincode für diesen Tag. Läuft ein Gericht online gar nicht, nehmen Sie es aus dem Shop. Und wenn die Freitagsspitze die Küche überrollt, nutzen Sie den Busy-Modus, bevor die Gäste auf ihre Bestellung warten.
Online-Bestellungen starten: die sieben Schritte
- Karte anlegen: Kategorien, Gerichte, Varianten, Extras, Allergene
- Bestellwege wählen: Abholung, Lieferung, QR-Bestellung am Tisch
- Zeiten festlegen: Bestellzeiten, Urlaub und Feiertage
- Zahlungen einrichten: bar, Karte vor Ort, online über Stripe
- Testen: eigene Bestellung, Bon, Bestätigungsmail, Adresse testen
- Bekannt machen: QR-Code, Aufkleber am Karton, Google-Unternehmensprofil
- Erste Wochen auswerten: Uhrzeiten, Wege, Gerichte, Zahlarten